PL/SQL

Mai 5, 2009

Nun ist auch der zweite Tag zu ende. Und auch heute wars wieder extrem interessant. Als kleine Fingerübung, sozusagen um mit der internen Datenbank Struktur vertraut zu werden, soll ich in den nächsten Tagen ein PL/SQL skript zu einem Package erweitern und wiederkehrende Prozeduren kapseln.

Also habe ich mich erstmal mit der ‘Programmiersprache’ PL/SQL vertraut gemacht. Also vom umfang und den Möglichkeiten her ist es wirklich schon eine mächtige Sprache, aber die syntax fühlt sich an als würde man in das zeitalter von Fortran zurückgeschleudert werden.

Tja, alles in allem ein aufregender Tag, der auch erstaunlich lang ging, sich aber keinesfalls so anfühlt.

Da ich den post grade auf dem iphone tippe und mir das langsam zu anstrengend wird, beende ich den post kurz und knapp genau hier.

Gute nacht zusammen,
-m


Disskussionen an der Ampel

Dezember 11, 2008

Folgende Situation ereignete sich gestern auf meinem langen beschwerlichen Weg nach Hause:

Als ich von der Autobahn auf die Landstrasse einbog, welche ein gutes Stück in Richtung Heimatstadt führt, ergab es sich, dass ich zwangsweise hinter einem silbernen Golf mit verdunkelter Heckscheibe landete. Es sei erwähnt dass eben diese Landstrasse über weite Strecke ein Tempolimit von 70 vorgibt, welches aber gerade im Berufsverkehr durch die anderen Teilnehmer nicht mal annähernd ausgenutzt wird. Selbst bei niedrigem Verkehraufkommen scheinen viele Teilnehmer der Meinung zu sein, dass es durchaus reicht nur 50 zu fahren. Was mich meist dazu bewegt langsam aus der Haut zu fahren.

Nun seis drum, das Verkehrsaufkommen war durchschnittlich, besagter Golf vor mir aber meinte wohl noch beschissener fahren zu müssen als alle anderen Teilnehmer. Dies äußerte sich in extra langsamen anfahren an Ampeln. Das unterschreiten des maximal Tempos von mindestens 20 km/h usw.

Nach einiger Zeit verbreitert sich die Strasse auf zwei Spuren, was mir die Chance gab links am Golf vorbei zufahren. Da ich von Hause aus ein neugieriger Mensch bin und wissen wollte wer denn nun so einen grauenhaften Fahrstil an den dämmrigen Tag legt, schaute ich nach rechts in eben diesen Golf hinein um Gewissheit über den Halter des Fahrzeuges zu erlangen.

Zwei Türken, nein… Zwei Mitbürger mit Migrationshintergrund befanden sich im Vehikel, welche meinen Blick erwiderten und scheinbar darin eine öffentlich zum Ausdruck gebrachte Beleidung darin sahen, dass ich mich erdreisstete ins Innere der Karosserie zu blicken.

Hektisches Gestrikulieren ihrerseits sollte mir klarmachen, ich solle das Fenster runterkurbeln. Durch den Vorzug eines neueren Wagenmodells mit elektrischen Fensterhebern, ließ ich also behäbig das rechte Seitenfenster herunter um die Konversation mit den beiden zu starten.

Der Fahrer lammentierte auch direkt los und zwar in folgendem O-Ton:

„Was machste für Faxen?“ (mit leicht türkischem Akzent)

Daraufhin fragte ich zurück:

„Was für faxen?“

Wodurch er sich wohl, in Ermagelung weiterer Argumente, genötigt fühlte seine initiale Frage zu wiederholen:

„Was machste für Faxen?“

Da mir immernoch nicht  bewußt war welche Faxen er nun meinte, wiederholte ich ebenso meine Frage. Dieses Spiel wiederholte sich drei oder viermal, wobei mein Tonfall mit jedem mal etwas schroffer wurde. Als mir die Kasperei zu bunt wurde, erläuterte ich ihm in einem sehr schroffen Ton dass er bitte ausführen solle was er mit Faxen meine, und es nichts bringe wenn er seine Frage x-mal wiederhole. Das würde sie ja auch nicht besser machen.

Mit einigen Schwierigkeiten versuchte er also den Grund seiner Verbalattacke plausibel darzulegen. Worauf ich ihm anriet mit seinem Hausarzt in Kontakt zu treten, da seine Pillen allen Anschein nach Halluzinationen  hervorrufen würden. Auch sollte er zu einer Gruppentherapie gehen um sein Selbstwert-Problem in den Griff zu bekommen.

Körperlich bereitete ich mich vor dass mein Gesprächspartner nun die Fassung verlieren würde um sich mit etwas handfesteren Argumenten verhör zu verschaffen. Ab seine Antwort auf meine Auslegung war die Frage  ob ich wolle das er mich (Achtung!) berühre…… Da war ich sprachlos. Berühren? Auf sexuelle Interaktion war ich nun wirklich nicht vorbereitet. Besonders nicht in diesem Kontext. Ich war davon ausgegangen ein Streitgespräch zu führen. Mir ist ja prinzipell egal, was wer wie und wo macht, aber man solle solche sexuellen Andeutungen mir gegenüber doch bitte sein lassen. So plumpe Anmachen greifen bei mir nicht, ausserdem bin ich dem meinigen Geschlecht wenig zugetan.

Als ich etwas verdutzt nachfragte: „Berühren?? rastete der Fahrer entgültig aus und wollte mir wohl zeigen wo der Frosch die Locken hat. Die Ampel allerdings sprang gerade um auf Grün, was für mich ein deutliches Zeichen ist loszufahren. Ich lies also meinen neugewonnenen Verehrer an der Ampel zurück, was ihm wohl garnicht in den Kram passte. Anscheinend hat er noch nie einen Korb bekommen. Das Geschreie war noch einige Meter zu höen, gefolgt von quitschenden Reifen und einem riskanten Überholmannöver seinerseits. Mir wars wurscht, mit einer gelangweilten Geste gab ich zu verstehen dass ich das Interesse verloren hatte und an der nächsten Kreuzung trenten sich dann auch unsere Wege.

Ich bin gespannt ob ich diesen merkürdigen Kautz nochmal auf der Strasse begegnen werde. Falls ja, halte ich Sie, liebe Leser, natürlich auf dem Laufenden!

In diesem Sinne,

-m


Räuspern

Dezember 2, 2008

Mein Kollege im Büro räuspert sich. Das ganze ist an und für sich ganz ok, wenn es in einem angemessenen Rahmen stattfindet. Räuspern befreit ja den Rachen von unliebsamen und störenden Fremdkörpern.

ABER BITTE NICHT 100MAL IN DER MINUTE!!

Ich werd hier irgendwann nochmal wahnsinnig! Zum Räsupern gesellt sich dann nach Frühstücks- und Mittagspause ein ausgedehntes Schmatzkonzert. Was in zufälliger Abfolge dann eine nervenzerreißende Partitur ergibt. Schmatzen, Räuspern, Schmatzen, Schmatzen, Räuspern, Schmatzen, Räuspern, Räsupern, RÄSUPERN!

 

Anscheinend müssen meine Nerven aus Stahl sein, dass ich das noch ohne Mord mehrere Monate überstanden habe.


Verlogene Bagage

August 15, 2008

Es geht mir grade, gelinde gesagt, die Hundkrempe hoch. Was muss ich auf Spiegel-Online lesen? Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverband „erklärt“ uns den stetig steigenden Benzinpreis, trotz des fallenden Ölpreises. Spiegel Und so lügt sich dieser Herr folgende These zusammen:

Der Ölpreis in Dollar wäre zwar gesunken, aber der Euro wäre ja in der letzten Zeit auch schwächer geworden. Wodurch sich Preisverfall und Euro-Schwächung die Waage halten sollen.

Das alles hört sich ja plausibel an, und kann gerne als Grund genannt werden. Nur als der Ölpreis (in Dollar) stieg und der Euro zeitgleich ebenfalls jeden Tag stärker wurde, da wurde dies einfach totgeschwiegen, der Preisanstieg des Rohöls wurde kommentarlos an den Endverbraucher weitergegeben.

Aber in Deutschland ist es ja gang und gebe geworden, den Bürger selbst nach Strich und Faden hinters Licht zu führen. Politik, Industrie und auch die Ölkonzerne wollen ja nur unser Bestes, und zwar unser Geld.


Tag Null

August 1, 2008

Die ersten Schritte sind immer die Schwersten. Zumindest sag ich mir das immer. Und so wirds wohl auch hier sein. Ersteinmal seinen Stil finden, seinen Schreibrythmus. Ich denke, dies wird die größte Herrausforderung sein in der ersten Zeit.

Das Weltgeschehen zu kommentieren und auch für mich selbst eine Art öffentliches Tagebuch zu führen. Dies sind die Ziele die ich mir für diesen Blog gesteckt habe. Einer unter vielen zu sein, oder doch hervorzustechen? Das steht noch in den Sternen, aber einfach seine Gedanken zu Papier… entschuldigung… „zu blog“ zu bringen, steht für mich im Vordergrund. Wenn es Ihnen gefällt, freue ich mich über Kommentare. Aber auch wenn Sie konstruktive Kritik anzubringen haben, werden Sie bei mir nicht auf taube Ohren stoßen.

In diesem Sinne freue ich mich schon auf die „verbloggten“ Stunden in Zukunft.

-m