So, nach langer Pause melde ich mich mal wieder unter den Lebenden, um die lieben Kollege, welche ich in Wuppertal zurückgelassen habe, über die Erfahrungen bei meinem neuen Arbeitgeber zu informieren und auf dem laufenden zu halten.
Heute war also der große Tag. Der erste Tag im neuen Job. Und ich muss sagen, es war aufregend und interessant und es waren viel zu viele Hände, die ich geschüttelt habe mit viel zu vielen Namen, die ich mir alle nicht merken konnte. Aber so geht es bestimmt vielen da draussen.
Nachdem ich mein neues Arbeitsgerät aktiviert hatte, hieß es auch direkt mal: warten! Denn mein Benutzerkonto für die Domäne musste noch erstellt und freigegeben werden. Daher habe ich mich erstmal etwas näher mit meinem späteren Aufgabenbereich (data-warehousing, OLAP Cube Design und MS SharePoint Server Applikations Entwicklung) bekannt gemacht. Immerhin komme ich eigentlich aus der Linux-Welt, da sind Windows Rechner ja verpönt (privat stört mich sowas irgendwie nicht). Aber produktiv damit arbeiten, dass will wohl erts gelernt werden. Gott sei dank werde ich nächste Woche eine hausinterne Schulung besuchen, bei der es auch um die Produktpalette des Unternehmens geht. Ich bin gespannt…
Nun, nach dem Mittagessen wurde erstmal das „arbeitsmaterial“ besorgt. Ich machte mich also auf zum „Lagerverkauf“. Ordner, Blöcke, Locher, Stifte, etc. etc. Alles erstmal eingesackt. Nachdem ich die ganze Ladung auf meinem Schreibtisch geparkt hatte, sah der auch nicht mehr so leer aus. Bis zum abend hatte ich schonmal einen lokalen MS-SQL Server mit dazugehörigem Visual-Studio installiert. Und auch die ersten Schritte in der etwas ungewohnten IDE gemacht. Datenbank-Design kenne ich bisher halt nur „zu Fuß“ mit CREATE, SELECT, INSERT und so. Aber der erste Eindruck ist recht kompfortabel. Daran könnte ich mich gewöhnen.
Tja, und dann war der erste Tag auch schon vorrüber. Bleibt noch zu sagen, dass der Arbeitsweg ungewohnt kurz ausfällt (25km anstatt vorer 70km). Kaum war ich losgefahren, war ich auch schon zu hause. Auch etwas woran ich mich gewöhnen könnte.
Also das wars erstmal von mir.
In diesem Sinne,
-m
